IT-Jobs, die dich glücklich machen

Java Entwickler Matthias Penke im Interview

“Seit meinem 15 Lebensjahr wollte ich in die Softwareentwicklung”
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Matthias Penke

Wer bist Du und was machst Du?

Ich heiße Matthias Penke, bin Baujahr 1978, sehr glücklich verheiratet und wohne derzeit in Rotenburg (Wümme); aber schon bald verschlägt es uns nach Osterholz-Scharmbeck. Beruflich bin ich Softwareentwickler bei der dbh Logistics IT AG in Bremen.

Wie bist Du zu Deiner Qualifikation gekommen und hast Du schon immer diese Tätigkeit ausgeübt?

Seit meinem 15 Lebensjahr wollte ich in die Softwareentwicklung. Mein Bruder hatte einen C128 und ich hatte ab und zu die Gelegenheit, mich damit zu beschäftigen und Basic als erste Sprache kennen zu lernen.

Mein Ursprungsplan war, dass ich nach meiner schulischen Ausbildung zum staatlich anerkannten Wirtschaftsassistenten für Datenverarbeitung Fachrichtung Controlling mein Fachabi mache, um Informatik studieren zu können. Es kam dann 1999 ein Job-Angebot als Softwareentwickler “dazwischen”, so dass ich mich entscheiden musste… Ich habe mich für den Quereinstieg entschieden; ab ins kalte Wasser.

Anfangs hatte ich Perl gelernt (Selbststudium mittels einem Buch von O’Reilly) und ein online Flugbuchungs-System betreut, welches dann ca. 2001/2002 auf Java (J2EE/JSP/Struts…), ebenfall im Selbststudium, umgestellt worden ist.

Was sind heute Deine Schwerpunkte?

Seit 2002 programmiere ich fast ausschließlich in Java, kleinere Entwicklungen mit PHP und Perl mal ausgeklammert.

Im Laufe der Zeit bin ich meines Erachtens zu einem Debugging-Profi gereift. Ich habe schon Code debuggt, wo erfahrene Kollegen ausgestiegen sind. Ich kann mich dadurch auch besonders gut in Code einlesen. Die (Technische)Design-Phase finde ich besonders spannend; hier kann man viele Weichen für die Zukunft der Software stellen. Leider auch in die falsche Richtung, so dass ich diese Phase für sehr wichtig halte.

Was liebst Du an Deinem jetzigen Job und auf was könntest Du verzichten?

Ich liebe das Gefühl, etwas zu schaffen was unseren Kunden wirklich hilft und ihn weiter bringt und effektiver werden lässt.

Wie sieht Dein typischer Arbeitsalltag aus?

Familienbedingt fängt mein Tag gegen 6 Uhr an. An sich nicht meine Zeit, ich bin eher der Nachtmensch, der den Tag auch gerne mal erst um 8 oder 9 Uhr anfangen lässt…

Ich kümmer mich dann um mein Kind und genieße den ersten Kaffee des Tages. Gegen 7:20 fahren wir dann gemeinsam mit dem Rad los, da wir den gleichen Weg haben. Mit dem Zug geht es dann nach Bremen; in Bremen gehe ich zu Fuß, da ich das Glück habe, dass meine Arbeitsstelle direkt in der Bremer City ist.

Auf der Arbeit dann hole ich mir einen Kaffee und checke die Mails und plane im Groben (wenn nötig) meinen Arbeitstag. Ich versuche pünktlich Feierabend zu machen, um noch was von meiner Familie zu haben, was auch recht häufig gelingt.

Gönnst Du uns einen Einblick in Deinen aktuellen Arbeitsplatz?

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Arbeitsplatz von Matthias

Was machst Du, um dich weiterzubilden und wie motivierst Du dich?

Ich lese bei einigen Blogs mit, habe diverse Communities bei Google+ abonniert, folge entsprechenden Accounts bei Twitter und habe auch das Java-Magazin im Abo. Ab und zu kaufe ich mir ein Buch (zuletzt über Vaadin). Generell ist das Web eine schier endlose Quelle, was nicht immer ein Vorteil sein muss. Die Motivation an sich kommt von alleine, ich liebe meinen Job und mache ihn sehr gern.

Wen bewunderst Du in Deiner Branche bzw. hast Du ein Vorbild?

Ja, habe ich. Einen ehemaligen Kollegen. Den Namen möchte ich hier aber nicht nennen.

Welche Wünsche hast Du an Deinen perfekten Job?

Ich möchte Spaß an der Arbeit haben, einen Sinn sehen in dem, was ich da tu. Ein nettes, kollegiales Umfeld ist mir auch wichtig.

Was machst Du in Deinem anderen Leben? Was tust Du für Deine Work-Life-Balance?

Ich verbringe sehr gern viel Zeit mit meiner Familie. Mein Kurzer ist mit seinen 9 Jahren (Stichwort: Lego/Lego Eisenbahn) im perfekten Alter. Wir spielen auch viele Gesellschaftsspiele. Und aktuell jagen wir drei Pokemons ohne Ende…

Wenn ich für mich meine Auszeit brauche höre ich gern Musik; hier aber alles durcheinander oder schnappe mir meine Spiegelreflex und mache Bilder. Früher hatte ich mich politisch engagiert aber das kommt (leider) etwas zu kurz.

Wo kann man Dir im Netz folgen? Wie kann man dich am besten kontaktieren?

Matthias, danke für das Gespräch!